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Onze missie 

' Het FANC bevordert de doeltreffende bescherming van de bevolking, werknemers
en het leefmilieu tegen het gevaar van ioniserende straling '.

RADON

506 Haushalte der Gemeinden Stavelot, Bütgenbach, Malmedy (Malmünde) und Sankt Vith haben ihren Radon-Detektor abgegeben


Die Ergebnisse liegen ab Ende Mai vor

 

Brüssel, den 11. Februar 2009-    Im Rahmen der Radon-Messkampagne, zu der die FANK (Föderale Agentur für Nuklearkontrolle) in zusammenarbeit mit die Gemeinden  im Oktober 2008 aufgerufen hatte, gaben in der vergangenen Woche 506 Haushalte aus  Stavelot, Bütgenbach, Malmedy und Sankt Vith ihren Radon-Detektor bei ihrer jeweiligen Gemeindeverwaltung ab. Mit dieser Kampagne bietet die FANK den Einwohnern Gelegenheit, Einblicke in ihre spezifische Situation zu gewinnen, damit sie gegebenenfalls notwendige Sanierungsmaßnahmen einleiten können. Gegen Ende Mai werden die Ergebnisse der Radon-Messungen den Einwohnern mitgeteilt. «Sich vor Radon schützen ist möglich und unbedingt notwendig: davon wollen wir die Bevölkerung überzeugen. Aus diesem Grund werden wir unsere Sensibilisierungskampagne weiterführen und freuen wir uns, dass die Deutschsprachige Gemeinschaft ihre Mitarbeit zugesichert hat und wir mit dem Engagement der Provinz Namur rechnen können», erklärte die FANK.

Das in der Region auf natürliche Weise vorkommende Radon kann sich in Wohnungen und Gebäuden ansammeln und Konzentrationen erreichen, die gesundheitsschädlich sind. Die Radonkonzentrationen sind von Wohnung zu Wohnung unterschiedlich. Wenn ein bestimmtes Konzentrationsniveau überschritten wird, müssen Maßnahmen ergriffen werden, um die Radonbelastung zu reduzieren. Sie reichen von relativ einfachen Eingriffen (dem Abdichten von Spalten) bis, beispielsweise, zur Installation einer Lüftungsanlage.
In diesem Zusammenhang organisierte die FANK in Zusammenarbeit mit dem Verband der wallonischen Bauindustrie Schulungen für Bauunternehmer und Architekten aus der Region. Diese erhielten so Gelegenheit, sich mit möglichen Sanierungstechniken für vorhandene Bausubstanz und mit baulichen Maßnahmen vertraut zu machen, die das Eindringen von Radon an Neubauten verhindern können. Seit dem Beginn der Schulungen haben bereits 13 Bauunternehmer und 12 Architekten daran teilgenommen.
Nicht zuletzt auf Anregung der FANK-Kampagne hat die Deutschsprachige Gemeinschaft den Radongehalt in allen ihren in den Gemeinden Bütgenbach und Sankt Vith gelegenen Gebäuden feststellen lassen. Darüber hinaus arbeitet sie gegenwärtig im Einvernehmen mit der FANK einen allgemeinen Aktionsplan aus.
Ausführlichere Informationen sind auf der FANK-Website zu finden: http://www.fanc.fgov.be; die Rubrik Radon wurde dort seit Beginn der Radon-Kampagne von fast 1000 Internauten besucht. Darüber hinaus ist eine kostenlose Radon-Broschüre mit Sanierungshinweisen bei der FANK oder den betroffenen Gemeinden erhältlich.

Ausführlichere Informationen erhalten Sie von:
Karina De Beule
FANK (Föderale Agentur für Nuklearkontrolle) http://www.fanc.fgov.be
Sprecherin  0475/480598
36 Rue Ravenstein   1000 Brüssel

Radon : Allgemeine Informationen

 

Radon ist ein unsichtbares und geruchloses radioaktives Gas, das durch den Zerfall des im Unterboden enthaltenen Urans gebildet wird. Im Süden des Landes zeichnen sich die Gesteinsformationen in den Ardennen durch eine starke Rissbildung aus, wodurch die Migration des Radons an die Atmosphäre begünstigt wird. Die Radonkonzentrationen können je nach Region und selbst von einem Gebäude zum anderen sehr unterschiedlich ausfallen.  Radon verdünnt sich an der Außenluft sehr schnell, kann aber durch Risse, Fugen zwischen den Wänden oder den Luftraum zwischen Fundament und Gebäudesockel, usw. in die Gebäude eindringen, was zu einer Ansammlung von Radon führt. Eine lebenslange Aussetzung in Höhe von 400 Bq/m³ erhöht das Lungenkrebsrisiko um 60%. Außerdem hat ab den Siebzigerjahren eine ungenügende Lüftung, verbunden mit einer übermäßigen Isolierung zu einer Erhöhung der Radonkonzentrationen in den Wohnhäusern geführt. Es wird davon ausgegangen, dass in Belgien etwa 10% der Lungenkrebserkrankungen durch Radon verursacht werden.
Für die Ermittlung Ihres Risikos müssen folglich zwei wesentliche Faktoren berücksichtigt werden: die bei Ihnen vorherrschenden Radonkonzentrationen und die Zeit, die Sie zu Hause verbringen. Je höher diese Werte sind, desto größer ist Ihr Lungenkrebsrisiko. Für Raucher ist das Risiko bei einer Radonexposition am größten: Ihr Risiko ist besonders hoch (25 Mal größer als bei Nichtrauchern).

Radon ist für 32% der Strahlenbelastung in Belgien verantwortlich (medizinische Strahlenbelastung 43%, industrieller Ursprung 1%, kosmische Strahlung 8%, terrestrische Strahlung 9%, durch Trinkwasser, Nahrung und Atemluft aufgenommene Strahlung 7%).


13 Februari 2009


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